Die richtige Passform beginnt mit dem Messen
Frisur, Haarfarbe und Haarqualität fallen bei einer Perücke zuerst ins Auge. Für den Alltag ist jedoch eine andere Eigenschaft mindestens ebenso wichtig: die richtige Größe. Eine Perücke sollte sicher sitzen, ohne unangenehm zu drücken, und sich möglichst gleichmäßig an die individuelle Kopfform anschmiegen.
Bei Ellen Wille werden Perücken je nach Modell in unterschiedlichen Monturgrößen angeboten. Neben der regulären Größe finden sich ausgewählte Modelle mit den Bezeichnungen Small oder Large. Dadurch können auch kleinere beziehungsweise größere Kopfformen gezielter berücksichtigt werden.
Die passende Größe lässt sich allerdings nicht zuverlässig anhand der Körpergröße, Kleidergröße oder einer Einschätzung wie „Ich habe einen kleinen Kopf“ bestimmen. Entscheidend sind die tatsächlichen Kopfmaße und die individuellen Proportionen.
In diesem Ratgeber des Friseurbedarf24 Online Shop erfahren Sie, wie Sie Ihren Kopf richtig ausmessen, wie Small, Average und Large einzuordnen sind, welche Anpassungsmöglichkeiten eine Perückenmontur bietet und woran Sie erkennen können, ob Ihre Perücke tatsächlich richtig sitzt.
Warum die richtige Perückengröße so wichtig ist
Eine passende Monturgröße beeinflusst mehrere Bereiche gleichzeitig. Sie entscheidet darüber, wie angenehm sich eine Perücke trägt, wie sicher sie bei normalen Kopfbewegungen sitzt und ob Haaransatz, Seitenpartien und Nackenbereich an den vorgesehenen Positionen liegen.
Eine zu kleine Perücke kann Druck an Stirn oder Schläfen erzeugen. Gleichzeitig kann die Spannung der Montur dazu führen, dass sich das Modell nach oben oder hinten bewegt. Der Haaransatz lässt sich dann möglicherweise nicht mehr dort positionieren, wo er natürlich wirken würde.
Bei einer deutlich zu großen Perücke entsteht das gegenteilige Problem. Überschüssiges Monturmaterial kann sich am Hinterkopf sammeln oder Falten bilden. Die Perücke kann sich bei Bewegung verschieben, obwohl die vorhandene Weitenregulierung bereits stark geschlossen wurde.
Eine passende Perücke sollte deshalb weder möglichst eng noch möglichst locker sitzen. Ziel ist ein gleichmäßiger, sicherer Sitz ohne störenden Druck.
Neben der Größe beeinflusst auch die Konstruktion der Montur die Passform und das Tragegefühl. Welche Unterschiede zwischen Tresse, Monofilament, Handknüpfung und Filmansatz bestehen, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber über Perückenmonturen und ihre Unterschiede.
Small, Average und Large bei Ellen Wille richtig einordnen
Der überwiegende Teil der Perücken wird in einer regulären beziehungsweise durchschnittlichen Monturgröße angeboten. Zusätzlich gibt es bei ausgewählten Modellen kleinere oder größere Varianten.
| Größe | Einordnung | Wann sie interessant sein kann |
|---|---|---|
| Small | kleinere Montur | bei kleineren beziehungsweise schmaleren Kopfformen |
| Average | reguläre Montur | für viele durchschnittliche Kopfgrößen und -proportionen |
| Large | größere Montur | bei entsprechend größeren, breiteren oder längeren Kopfformen |
Diese Größen sollten nicht ausschließlich als drei starre Zahlenbereiche verstanden werden. Ein wichtiger Grund dafür ist die dreidimensionale Kopfform. Zwei Personen können einen ähnlichen Kopfumfang besitzen und trotzdem unterschiedlich breite oder lange Köpfe haben.
Nachdem Sie Ihren Kopfumfang bestimmt und die passende Größe eingegrenzt haben, finden Sie in unserem Sortiment Perücken in unterschiedlichen Größen, Haarlängen und Ausführungen.
Hinzu kommt die Konstruktion der jeweiligen Montur. Flexible Tressenbereiche können sich anders an die Kopfform anpassen als größere handgeknüpfte Flächen. Deshalb können zwei Perücken derselben nominellen Größenklasse am Kopf durchaus etwas unterschiedlich empfunden werden.
Bei Ellen-Wille-Modellen, die ausdrücklich für kleinere oder größere Kopfformen konstruiert wurden, findet sich häufig bereits der entsprechende Zusatz wie „Small“ oder „Large“ in der Modellbezeichnung. Entscheidend bleiben jedoch immer die Angaben und Eigenschaften des konkreten Modells.
Wenn Sie Ihre passende Größe ermittelt haben, können Sie in unserer Auswahl an Perücken in unterschiedlichen Größen verschiedene Frisuren, Haarmaterialien und Monturarten miteinander vergleichen.
So messen Sie Ihren Kopf für eine Perücke richtig aus
Für die Größenbestimmung benötigen Sie ein flexibles Maßband. Ein starres Rollmaßband eignet sich nicht, da es den Rundungen des Kopfes nicht ausreichend folgen kann.
Vor dem Messen sollte das Eigenhaar möglichst so vorbereitet sein, wie es später unter der Perücke getragen wird. Langes oder dichtes Haar sollte flach und gleichmäßig verteilt werden. Größere Haarpolster können das Messergebnis beziehungsweise die spätere Passform beeinflussen.
Eine Unterziehhaube kann dabei helfen, vorhandenes Eigenhaar gleichmäßig zu bündeln. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber Wig Cap unter der Perücke – Vorteile und Anwendung.
1. Kopfumfang messen
Der Kopfumfang ist die wichtigste Grundmessung. Legen Sie das Maßband ungefähr am natürlichen vorderen Haaransatz an. Führen Sie es seitlich um den Kopf, im Bereich oberhalb der Ohren und über den Hinterkopf zurück zum Ausgangspunkt.
Das Maßband sollte gleichmäßig am Kopf anliegen, aber nicht straff gezogen werden. Wird es zu stark gespannt, fällt der gemessene Umfang zu klein aus.
2. Von Ohr zu Ohr über den Oberkopf messen
Bei der zweiten Messung führen Sie das Maßband von einer Kopfseite über den Oberkopf zur anderen. Diese Messung liefert zusätzliche Informationen über Breite und Wölbung des Kopfes.
Sie ist besonders hilfreich, wenn der Kopfumfang zunächst unauffällig erscheint, reguläre Perücken seitlich aber häufig zu knapp oder ungewöhnlich weit sitzen.
3. Vom Haaransatz bis zum Nacken messen
Die dritte wichtige Strecke verläuft mittig vom natürlichen vorderen Haaransatz über den höchsten Bereich des Kopfes bis zum Nacken.
Damit lässt sich besser einschätzen, ob die Kopfform eher kurz oder lang ausgeprägt ist. Eine Montur kann beim Umfang grundsätzlich passend erscheinen und trotzdem in der Länge ungünstig sitzen.
Am besten führen Sie jede Messung zweimal durch. Weichen die Ergebnisse voneinander ab, messen Sie erneut. Schon ein verrutschtes Maßband kann das Ergebnis verändern.
Warum der Kopfumfang allein nicht immer ausreicht
Die verbreitete Vorstellung, dass ein bestimmter Kopfumfang automatisch immer dieselbe Perückengröße bedeutet, greift zu kurz. Der Umfang beschreibt lediglich eine Strecke um den Kopf – nicht seine vollständige Form.
Ein Kopf kann beispielsweise vergleichsweise schmal und lang sein. Ein anderer kann bei ähnlichem Umfang kürzer und breiter ausfallen. Eine identische Montur kann sich auf beiden Kopfformen unterschiedlich anfühlen.
Genau deshalb sind die zusätzlichen Messungen hilfreich. Sie ermöglichen eine bessere Einschätzung der Proportionen und erklären möglicherweise auch, warum eine bisherige Perücke trotz scheinbar richtigem Kopfumfang nicht optimal gesessen hat.
Besonders sorgfältig sollten Sie messen, wenn Sie mit bisherigen Perücken wiederholt Probleme mit Druckstellen, Faltenbildung, hochrutschenden Seitenbereichen oder einem schlecht anliegenden Nacken hatten.
Welche Ellen Wille Perückengröße passt zu mir?
Nach dem Messen können die eigenen Werte mit den Größeninformationen des gewünschten Modells abgeglichen werden. Dabei sollte nicht nur eine einzelne Zahl betrachtet werden.
Wann eine Small-Perücke sinnvoll sein kann
Eine kleinere Montur kann interessant sein, wenn reguläre Perücken selbst nach der Weitenregulierung deutlich zu viel Material aufweisen. Typische Hinweise sind Falten am Hinterkopf, ein zu weiter Nackenbereich oder Seitenpartien, die ungünstig positioniert sind.
Eine Small-Ausführung sollte jedoch nicht gewählt werden, um bewusst einen besonders straffen Sitz zu erzeugen. Eine zu kleine Perücke ist nicht automatisch sicherer. Guter Halt entsteht durch eine passende Grundmontur und nicht durch möglichst hohen Druck.
Average als reguläre Monturgröße
Die reguläre Größe deckt bei Ellen Wille einen großen Teil des Sortiments ab und ist für viele durchschnittliche Kopfformen konzipiert.
Je nach Konstruktion besitzt die Montur eine gewisse Flexibilität und kann über die vorhandene Weitenregulierung zusätzlich angepasst werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass jede reguläre Ellen-Wille-Perücke auf jedem durchschnittlich großen Kopf vollkommen identisch sitzt.
Monturaufbau, Elastizität und individuelle Kopfform bleiben wichtige Faktoren.
Wann eine Large-Ausführung die bessere Wahl sein kann
Eine größere Montur kommt infrage, wenn eine reguläre Perücke deutlich unter Spannung steht, an Schläfen oder Stirn unangenehm drückt oder nicht komfortabel bis in den vorgesehenen Nackenbereich positioniert werden kann.
Eine zu kleine Average-Montur sollte nicht dauerhaft stark gedehnt werden, um eine eigentlich benötigte Large-Größe zu ersetzen. Eine passend konstruierte größere Montur bietet in einer solchen Situation in der Regel die bessere Grundlage für einen angenehmen Sitz.
Zwischen zwei Größen: Nicht automatisch die kleinere wählen
Nicht alle Messwerte eines Kopfes müssen eindeutig derselben Größenkategorie entsprechen. Solche Zwischensituationen sind vollkommen normal.
Beispielsweise kann der Umfang eher klein ausfallen, während die Front-Nacken-Distanz mehr Raum benötigt. Ebenso kann ein Kopf einen durchschnittlichen Umfang besitzen, aber vergleichsweise breit sein.
In einer solchen Situation sollte die Entscheidung nicht ausschließlich anhand des kleinsten Messwertes getroffen werden. Eine zu knapp gewählte Montur lässt sich nur begrenzt vergrößern, während eine grundsätzlich passende Montur über ihre vorgesehene Regulierung häufig noch fein abgestimmt werden kann.
Allerdings sollte auch daraus keine pauschale Regel „im Zweifel immer größer“ entstehen. Die Konstruktion des konkreten Modells, die Verteilung der Messwerte und das persönliche Tragegefühl müssen gemeinsam betrachtet werden.
Gerade bei einer Perücke, die täglich viele Stunden getragen wird, ist ausreichend Komfort wichtiger als ein möglichst straffer Sitz.
Wie weit lässt sich eine Perücke in der Größe anpassen?
Viele Perücken besitzen im Nackenbereich eine integrierte Weitenregulierung. Je nach Modell kommen unterschiedliche Verstellelemente zum Einsatz. Damit lässt sich eine grundsätzlich passende Montur etwas enger oder weiter einstellen.
Diese Regulierung ist jedoch eine Feinabstimmung und kein Ersatz für die richtige Grundgröße.
Wird eine deutlich zu große Montur stark zusammengezogen, verschwindet das überschüssige Material nicht. Es kann sich am Hinterkopf sammeln oder Falten bilden. Auch die Position der seitlichen Bereiche wird dadurch nicht grundlegend verändert.
Umgekehrt lässt sich eine deutlich zu kleine Perücke nicht beliebig vergrößern. Elastische Monturbereiche können zwar nachgeben, sollten aber nicht dauerhaft unter starker Spannung getragen werden.
Weitergehende Änderungen an einer Montur sind abhängig von ihrer Konstruktion teilweise durch erfahrene Zweithaarfachkräfte möglich. Eigenständige Veränderungen an Monofilament, Filmansatz oder handgeknüpften Bereichen sind dagegen nicht empfehlenswert, da diese technisch aufwendigen Konstruktionen beschädigt werden können.
Woran erkenne ich, ob meine Perücke richtig sitzt?
Die Zahlen auf dem Maßband sind eine wichtige Orientierung. Entscheidend ist am Ende jedoch, wie die Perücke tatsächlich auf dem Kopf sitzt.
Eine gut passende Montur sollte sich gleichmäßig anlegen und bei normalen Bewegungen sicher sitzen. Gleichzeitig darf kein dauerhaft unangenehmer Druck entstehen.
| Bereich | Darauf sollten Sie achten |
|---|---|
| Stirn | Der Haaransatz lässt sich natürlich positionieren und wird nicht ständig nach hinten gezogen. |
| Schläfen | Die Montur liegt an, ohne unangenehm zu drücken. |
| Seiten | Beide Seiten lassen sich möglichst symmetrisch positionieren. |
| Hinterkopf | Die Montur liegt möglichst glatt an und bildet keine ausgeprägten Falten. |
| Nacken | Der Nackenbereich sitzt sicher, ohne stark zusammengezogen werden zu müssen. |
| Gesamtsitz | Die Perücke bewegt sich bei normalen Kopfbewegungen nicht auffällig. |
Bei Modellen mit Lace Front beziehungsweise Filmansatz ist die richtige Position im Stirnbereich besonders wichtig. Der feine Ansatz kann seine natürliche Wirkung nur entfalten, wenn die gesamte Montur korrekt positioniert ist.
Typische Anzeichen für eine falsche Perückengröße
Eine nicht passende Größe macht sich häufig bereits nach kurzer Tragezeit bemerkbar. Manche Symptome können allerdings auch durch eine ungünstige Einstellung oder falsch verteiltes Eigenhaar entstehen. Deshalb sollte immer die gesamte Tragesituation betrachtet werden.
Hinweise auf eine zu kleine Perücke
- deutlicher Druck an Stirn oder Schläfen,
- unangenehmes Spannungsgefühl,
- der Haaransatz wird wiederholt nach hinten gezogen,
- die Montur lässt sich nicht komfortabel in den Nacken positionieren,
- die seitlichen Bereiche sitzen auffällig hoch,
- die Perücke bewegt sich aufgrund ihrer eigenen Spannung nach oben.
Hinweise auf eine zu große Perücke
- die Perücke verschiebt sich bei normalen Bewegungen,
- am Hinterkopf entstehen deutlich sicht- oder fühlbare Falten,
- im Nacken befindet sich überschüssiges Monturmaterial,
- die seitlichen Bereiche liegen zu tief,
- die Weitenregulierung muss nahezu vollständig geschlossen werden,
- der vordere Haaransatz lässt sich nur schwer stabil positionieren.
Ein sicher anliegender Sitz ist selbstverständlich erwünscht. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen angenehmem Halt und dauerhaftem Druck beziehungsweise zwischen ausreichender Bewegungsfreiheit und tatsächlichem Verrutschen.
Eigenhaar und vollständiger Haarverlust beeinflussen die Passform
Auch die Haarsituation unter der Perücke kann den Sitz verändern. Langes oder dichtes Eigenhaar benötigt Platz und sollte möglichst gleichmäßig verteilt werden.
Entstehen unter der Montur einzelne Haarpolster, kann die Perücke höher sitzen und dadurch zu klein wirken. Deshalb sollte das Eigenhaar möglichst flach am Kopf liegen. Eine Wig Cap kann dabei unterstützen, ist jedoch nicht für jede Trägerin zwingend notwendig.
Bei vollständigem oder nahezu vollständigem Haarverlust liegt die Montur dagegen unmittelbar auf der Kopfhaut. Nähte, Druckstellen oder ungünstig positionierte Bereiche können dadurch stärker wahrgenommen werden.
Gerade dann sollte nicht bewusst eine kleinere Perücke gewählt werden, um vermeintlich mehr Halt zu erzielen. Ein sicherer Sitz sollte durch eine passende Größe und geeignete Monturkonstruktion entstehen.
Verändert sich der Umfang des vorhandenen Eigenhaars im Laufe der Zeit deutlich, kann sich auch das Tragegefühl einer bisher passenden Perücke verändern. Kleinere Unterschiede lassen sich häufig über die vorgesehene Weitenregulierung ausgleichen.
Perückengröße bestimmen: Diese Fehler sollten Sie vermeiden
Viele Fehlentscheidungen lassen sich bereits beim Ausmessen und bei der ersten Anprobe vermeiden:
- nur den Kopfumfang messen und die Kopfform nicht berücksichtigen,
- das Maßband beim Messen stark straff ziehen,
- dickes Eigenhaar beim Messen anders tragen als später unter der Perücke,
- Small allein deshalb wählen, weil ein besonders fester Sitz gewünscht wird,
- eine zu große Montur ausschließlich über die Nackenregulierung passend machen wollen,
- eine zu kleine Perücke dauerhaft stark dehnen,
- von einer bisherigen Perücke automatisch auf jedes andere Modell derselben Größe schließen,
- eine Perücke nur wenige Minuten beurteilen, obwohl sie später viele Stunden getragen werden soll.
Besonders der letzte Punkt wird häufig unterschätzt. Ein leichter Druck, der bei einer kurzen Anprobe kaum auffällt, kann nach mehreren Stunden unangenehm werden. Nehmen Sie sich deshalb Zeit, die Passform sorgfältig zu beurteilen.
Größe, Montur, Haarmaterial und Farbe gemeinsam betrachten
Die richtige Perückengröße ist eine wichtige Grundlage, aber nur ein Teil der Kaufentscheidung. Für eine Perücke, die wirklich zu Ihnen passt, müssen mehrere Eigenschaften zusammenspielen.
Die Monturkonstruktion beeinflusst Tragekomfort und natürliche Wirkung. Das Haarmaterial bestimmt unter anderem Pflegeaufwand und Stylingmöglichkeiten. Wer zwischen Echthaar und Kunsthaar schwankt, findet dazu ausführliche Informationen in unserem Ratgeber Echthaar oder Kunsthaar – welche Perücke passt zu mir?.
Auch die Haarfarbe sollte nicht ausschließlich nach einem Produktfoto ausgewählt werden. Mix-, Rooted- und andere Farbbezeichnungen können mehrere Nuancen miteinander verbinden. Unser Ratgeber über Farbangaben bei Perücken erklärt die wichtigsten Bezeichnungen ausführlich.
Nach dem Kauf trägt außerdem die richtige Behandlung wesentlich dazu bei, Haare und Montur zu erhalten. Wie Kunsthaar, High Heat, Echthaar und Prime Hair unterschiedlich behandelt werden, erfahren Sie in unserer Anleitung Perücken richtig pflegen.
Fazit: Richtig messen ist die Grundlage für die passende Perückengröße
Die richtige Ellen Wille Perückengröße lässt sich nicht allein danach bestimmen, ob Sie Ihren Kopf als klein, mittel oder groß einschätzen. Auch eine einzelne Umfangsmessung liefert nicht in jeder Situation das vollständige Bild.
Messen Sie deshalb sorgfältig den Kopfumfang, die Strecke von Ohr zu Ohr über den Oberkopf und die Länge vom vorderen Haaransatz bis zum Nacken. Gemeinsam vermitteln diese Werte einen wesentlich besseren Eindruck von Größe und Proportionen Ihres Kopfes.
Small-Ausführungen können für kleinere Kopfformen geeignet sein, die reguläre beziehungsweise Average-Größe deckt einen großen Teil durchschnittlicher Kopfformen ab und Large-Modelle bieten entsprechend mehr Raum. Welche Variante tatsächlich passt, hängt jedoch immer auch von der Konstruktion des konkreten Modells ab.
Die integrierte Weitenregulierung dient anschließend der Feinabstimmung. Sie kann eine grundsätzlich passende Montur optimieren, aber eine deutlich falsche Grundgröße nicht vollständig ausgleichen.
Achten Sie bei der Anprobe deshalb nicht nur darauf, ob sich die Perücke schließen oder aufsetzen lässt. Prüfen Sie Haaransatz, Seiten, Hinterkopf und Nacken und achten Sie darauf, ob sich der Sitz auch nach längerer Tragedauer angenehm anfühlt.
Im Friseurbedarf24 Online Shop finden Sie Ellen-Wille-Perücken in unterschiedlichen Größen und Monturkonstruktionen. Eine sorgfältige Größenbestimmung vor der Auswahl schafft dabei die beste Grundlage für einen sicheren Sitz, angenehmen Tragekomfort und eine Perücke, die sich im Alltag möglichst selbstverständlich anfühlt.