Kurzer Schnitt mit Extended Lace Front und Mono Crown
Kurze Perücken können sehr unterschiedlich wirken. Manche sind kompakt und klassisch geschnitten, andere leben von längeren Deckhaaren, Struktur und einer bewusst bewegten Front. Die Ellen Wille Cool aus der Kollektion Ellen's Changes gehört zur zweiten Gruppe.
Das Modell kombiniert eine kurze Grundform mit etwas mehr Länge am Oberkopf und in der Front. Dadurch lässt sich die Frisur je nach Styling ruhiger oder stärker texturiert tragen. Gleichzeitig bleibt der Nacken kompakt und die Seiten vergleichsweise kurz.
Technisch verbindet Ellen Wille bei Cool einen handgeknüpften Monofilament-Bereich am Wirbel, das sogenannte Mono Crown, mit einer Extended Lace Front entlang der vorderen Kontur. Große Bereiche der übrigen Montur sind tressiert.
Als Haarmaterial kommt klassisches Synthetikhaar zum Einsatz. Die Grundfrisur bleibt dadurch weitgehend formstabil und muss nach einer sachgerechten Reinigung nicht vollständig neu aufgebaut werden. Thermisches Umstyling gehört dagegen nicht zu den vorgesehenen Eigenschaften dieses Modells.
In diesem Ratgeber des Friseurbedarf24 Online Shop erklären wir, was die Ellen Wille Cool tatsächlich auszeichnet, wie Mono Crown und Extended Lace Front zusammenspielen und worauf Sie bei Größe, Styling, Farbe und Pflege achten sollten.
Was zeichnet die Ellen Wille Cool aus?
Cool gehört zur Ellen's Changes Kollektion und ist eine kurze Damenperücke aus klassischem Synthetikhaar. Charakteristisch sind eine etwas längere Front, ein stärker gestaltbarer Oberkopf und kompaktere Seiten- und Nackenbereiche.
| Eigenschaft | Ellen Wille Cool |
|---|---|
| Hersteller | Ellen Wille |
| Kollektion | Ellen's Changes |
| Haarmaterial | Synthetikhaar |
| Grundtextur | glatt |
| Stirnpartie | ca. 7,0 cm |
| Seitenpartie | ca. 5,7 cm |
| Oberkopf | ca. 8,9 cm |
| Nacken | ca. 7,0 cm |
| Wirbelbereich | Mono Crown / Teil-Monofilament-Wirbel |
| Haaransatz | Extended Lace Front / erweiterter Filmansatz |
| Weitere Verarbeitung | überwiegend tressiert |
| Monturgröße | Petite / Average |
| Hitzestylbar | nein |
Diese Daten zeigen bereits recht deutlich, wie Cool einzuordnen ist: kurze Grundform, etwas mehr Haar am Oberkopf und in der Front, dazu ein gezielt verfeinerter Wirbel und eine aufwendig gearbeitete vordere Kontur.
Der Schnitt – kurz, aber nicht vollkommen kompakt
Cool ist kein ultrakurzer Pixie, bei dem sämtliche Haarpartien eng an der Kopfform liegen. Die etwa 8,9 cm langen Haare am Oberkopf und die rund 7 cm lange Front bieten etwas mehr Gestaltungsspielraum.
Dadurch kann die Frisur beispielsweise etwas ruhiger angelegt oder stärker texturiert getragen werden. Einzelne Partien lassen sich mit den Fingern definieren, ohne dass dafür die gesamte Frisur verändert werden muss.
Die Seiten bleiben mit ungefähr 5,7 cm deutlich kompakter. Der Nacken misst rund 7 cm. Zusammen ergibt sich eine kurze Silhouette, die am oberen Kopf dennoch genügend Haar für Struktur und Bewegung besitzt.
Gerade diese Proportion macht Cool interessant für Frauen, die eine Kurzhaarfrisur möchten, die nicht streng oder vollkommen gleichmäßig anliegt.
Wer dagegen eine sehr kurze, minimalistische Frisur oder einen ausgeprägten Bob sucht, sollte andere Modelle vergleichen.
Mono Crown – das Monofilament befindet sich am Wirbel
Bei Cool liegt die handgeknüpfte Monofilament-Verarbeitung nicht entlang eines klassischen Scheitels. Ellen Wille verwendet stattdessen einen gezielt gearbeiteten Bereich am Wirbel beziehungsweise Crown.
Dieser Aufbau wird als Mono Crown bezeichnet. Innerhalb dieses Bereichs werden die Haare einzeln in ein feines, hautähnliches Trägermaterial eingeknüpft.
Dadurch kann die darunterliegende Kopfoberfläche optisch hindurchscheinen und die Wirkung der Haarverteilung im Wirbelbereich unterstützen.
Gerade bei einer kurzen Frisur ist der Wirbel konstruktiv wichtig. Von dort verlaufen die Haare in unterschiedliche Richtungen und beeinflussen damit den Fall des gesamten Oberkopfes.
Ein Mono Crown sollte jedoch nicht mit einem Mono Part oder großflächigem Monofilament verwechselt werden. Cool bietet keinen frei über eine größere Fläche veränderbaren Scheitel.
Das ist bei diesem Frisurenkonzept auch nicht zwingend erforderlich. Die Gestaltung erfolgt stärker über Richtung, Volumen und Textur der kurzen Haarpartien als über wechselnde Scheitellinien.
Wie sich Mono Crown, Mono Part, großflächiges Monofilament und Tressen unterscheiden, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber über Perückenmonturen und ihre Unterschiede.
Extended Lace Front – ein besonderes Merkmal bei einer kurzen Frisur
Ein besonders interessantes Ausstattungsmerkmal der Ellen Wille Cool ist die Extended Lace Front beziehungsweise der erweiterte Filmansatz.
Bei einer Lace Front werden Haare entlang der vorderen Kontur in ein besonders feines Trägermaterial eingearbeitet. Dadurch kann ein weicherer optischer Übergang zwischen Stirn und Frisur unterstützt werden.
Der Zusatz „Extended“ bedeutet, dass dieser fein gearbeitete Bereich weiter seitlich entlang der Front geführt wird als bei einem kleinen oder klassischen Filmansatz.
Bei Cool ist das gerade deshalb interessant, weil die Front nicht zwingend geschlossen in die Stirn getragen werden muss. Einzelne Bereiche können abhängig von der gewünschten Frisur seitlicher oder etwas stärker aus dem Gesicht positioniert werden.
Die Extended Lace Front erweitert also tatsächlich die Stylingmöglichkeiten der vorderen Partie.
Sie sollte trotzdem nicht als unter allen Umständen unsichtbarer Haaransatz beschrieben werden. Wie fein der Übergang wirkt, hängt unter anderem von der Positionierung der Perücke, der Kopfform, dem Hautton, der Frisur und den Lichtverhältnissen ab.
Auch beim Umgang ist Sorgfalt sinnvoll. Das feine Material sollte beim Aufsetzen, Abnehmen, Reinigen und Stylen nicht unnötig stark gezogen werden.
Tressen ergänzen die technisch verfeinerten Bereiche
Außerhalb des Mono-Crown- und Frontbereichs ist Cool überwiegend tressiert.
Bei dieser Konstruktion werden die Haarfasern auf feine Bänder gearbeitet, die anschließend zur Perückenbasis zusammengesetzt werden. Zwischen den einzelnen Tressen bleiben Zwischenräume.
Damit unterscheidet sich die Montur von einer vollständig handgeknüpften Konstruktion. Tressen sollten jedoch nicht automatisch als geringere Qualität verstanden werden.
Bei Cool ergibt sich vielmehr eine gezielte Kombination verschiedener Techniken: handgeknüpftes Monofilament am Wirbel, Extended Lace Front an der vorderen Kontur und Tressen über große Bereiche der übrigen Basis.
Die technisch aufwendigeren Bereiche befinden sich damit genau dort, wo sie für die vorgesehene Kurzhaarfrisur besonders relevant sind.
Wer dagegen eine vollständig handgeknüpfte Montur oder großflächiges Monofilament ausdrücklich benötigt, sollte entsprechend konstruierte Modelle vergleichen.
Klassisches Synthetikhaar – formstabil, aber nicht hitzestylbar
Cool besteht aus klassischem Synthetikhaar. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil Ellen Wille innerhalb Ellen's Changes inzwischen auch verschiedene Modelle aus High Heat Fiber anbietet.
Bei Cool handelt es sich ausdrücklich nicht um High Heat Fiber.
Klassisches Synthetikhaar besitzt eine weitgehend gespeicherte Frisurenstruktur. Nach einer sachgerechten Reinigung kehrt die Faser deshalb wieder in ihre vorgesehene Grundform zurück.
Gerade bei einer kurzen Frisur kann dies den täglichen Stylingaufwand gering halten. Front und Oberkopf müssen nicht nach jeder Reinigung mit Föhn oder anderen Stylinggeräten vollständig neu aufgebaut werden.
Stattdessen genügt nach dem Trocknen häufig ein vorsichtiges Lockern und Positionieren der einzelnen Partien.
Im Gegenzug ist die Faser nicht für thermisches Umstyling vorgesehen. Die aktuelle Herstellerinformation kennzeichnet Cool ausdrücklich als nicht hitzestylbar.
Glätteisen, Lockenstab und andere heiße Stylinggeräte sollten deshalb nicht eingesetzt werden. Wer seine Haarstruktur regelmäßig thermisch verändern möchte, sollte ein entsprechend ausgewiesenes High-Heat-Modell oder eine Echthaarperücke prüfen.
Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Haarmaterialien erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber Echthaar oder Kunsthaar – welche Perücke passt zu mir?.
Petite / Average – die Passform sollte trotzdem geprüft werden
Die internationale Herstellerinformation führt Cool im Größenbereich Petite / Average. Damit liegt die Montur zwischen einer ausgesprochen kleinen Petite-Größe und einer klassischen durchschnittlichen Average-Größe.
Diese Angabe ersetzt jedoch keine eigene Messung. Der Kopfumfang ist nur einer von mehreren Faktoren. Auch Kopflänge, Kopfbreite, Stirnform und Hinterkopf beeinflussen die tatsächliche Passform.
Bei einem kurzen Modell wie Cool ist die korrekte Positionierung besonders sichtbar. Sitzt die Perücke deutlich zu weit vorne oder hinten, verschieben sich Front, Mono Crown, Ohrbereiche und Nackenabschluss.
Auch die Extended Lace Front kann ihre vorgesehene Wirkung nur dann sinnvoll entfalten, wenn sie an der richtigen Position entlang der Stirn liegt.
Deshalb sollte die Kopfgröße vor der Bestellung sorgfältig ermittelt werden.
Wie Sie Ihren Kopf richtig vermessen und welche Größen Ellen Wille grundsätzlich anbietet, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber Ellen Wille Perückengrößen richtig bestimmen.
Cool stylen – kurze Haare über Richtung und Textur verändern
Obwohl Cool aus klassischem Synthetikhaar besteht, bedeutet das nicht, dass die Frisur jeden Tag exakt gleich aussehen muss.
Die Gestaltung erfolgt vor allem über Richtung, Volumen und Definition der vorhandenen Haarpartien.
Die längere Front kann beispielsweise seitlicher geführt oder etwas stärker aus dem Gesicht genommen werden. Die Extended Lace Front unterstützt diese Gestaltung im vorderen Bereich.
Am Oberkopf lässt sich beeinflussen, ob das Haar ruhiger anliegt oder mehr Struktur erhält. Einzelne Partien können vorsichtig mit den Fingern voneinander getrennt und stärker definiert werden.
Geeignete Stylingprodukte für synthetisches Zweithaar können dabei unterstützen. Normale Eigenhaarprodukte sollten nicht ungeprüft verwendet werden.
Die Faser sollte allerdings nicht mit thermischen Geräten umgeformt werden. Cool ist nicht als High-Heat-Modell vorgesehen.
Die Stärke des Schnitts liegt damit weniger in grundlegenden Veränderungen der Haarstruktur als in kleinen Anpassungen, die bei einer kurzen Frisur bereits einen deutlich sichtbaren Unterschied erzeugen können.
Farben – bei einer texturierten Kurzhaarfrisur besonders präsent
Kurze und unterschiedlich ausgerichtete Haarpartien reflektieren Licht aus verschiedenen Winkeln. Dadurch können Strähnungen, hellere Spitzen und Ansatzgestaltungen bei Cool deutlich sichtbar werden.
Ellen Wille bietet das Modell in verschiedenen Farbrichtungen an. Je nach Nuance kommen mehrdimensionale Farbmischungen beziehungsweise unterschiedliche Ansatzgestaltungen zum Einsatz.
Bei Ellen Wille kennzeichnet „mix“ eine Mischung beziehungsweise Strähnung verschiedener Farbtöne. Dadurch kann die Frisur mehr optische Tiefe erhalten.
„Rooted“ beschreibt einen dunkler gestalteten Ansatz. Gerade in Verbindung mit Mono Crown und Extended Lace Front kann eine solche Ansatzgestaltung die Wahrnehmung von Front und Oberkopf deutlich beeinflussen.
Eine Rooted-Farbe ist jedoch nicht automatisch natürlicher oder besser. Entscheidend ist, welche Farbwirkung zum persönlichen Typ und zur gewünschten Frisur passt.
Die im bisherigen Beitrag hervorgehobenen Farben espresso mix und lightbernstein rooted können als Beispiele interessant sein, sollten aber nicht mit pauschalen Aussagen über Hauttypen oder eine garantiert natürliche Wirkung verbunden werden.
Produktbilder sollten außerdem immer als Orientierung verstanden werden. Beleuchtung, Kamera und Bildschirmdarstellung können die tatsächliche Farbe verändern.
Wie das Ellen-Wille-Farbsystem funktioniert, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber über Farbangaben bei Perücken und Haarteilen.
Für wen kann die Ellen Wille Cool besonders interessant sein?
Eine kurze Perücke sollte nicht allein nach dem Produktfoto ausgewählt werden. Frisur, Montur, Haarmaterial und persönliche Stylinggewohnheiten sollten zusammenpassen.
Cool kann besonders interessant sein, wenn:
- eine kurze, modern texturierte Frisur gewünscht wird,
- etwas mehr Länge am Oberkopf und in der Front interessant ist,
- formstabiles klassisches Synthetikhaar bevorzugt wird,
- wenig tägliches thermisches Styling gewünscht ist,
- ein handgeknüpfter Wirbelbereich für die eigenen Anforderungen ausreicht,
- eine Extended Lace Front für die Gestaltung der Front wichtig ist,
- kein frei veränderbarer Mono-Scheitel benötigt wird,
- die Petite-/Average-Montur zu den eigenen Kopfmaßen passt.
Weniger passend kann Cool sein, wenn Sie eine längere Bob- oder Langhaarfrisur suchen, regelmäßig mit Hitze umstylen möchten oder ein großflächiges Monofilament beziehungsweise eine vollständig handgeknüpfte Montur benötigen.
Auch wer einen sehr streng anliegenden, ultrakurzen Pixie bevorzugt, sollte prüfen, ob ein kompakter geschnittenes Modell den eigenen Vorstellungen besser entspricht.
Cool richtig reinigen und pflegen
Kurzes Synthetikhaar ist im Alltag oft unkomplizierter als eine lange Kunsthaarfrisur, benötigt aber trotzdem materialgerechte Pflege.
Für die Reinigung sollten Produkte verwendet werden, die ausdrücklich für synthetisches Zweithaar vorgesehen sind. Normales Haarshampoo für natürlich gewachsenes Eigenhaar ist nicht automatisch geeignet.
Die Perücke sollte beim Waschen nicht kräftig gerieben, geknetet oder ausgewrungen werden.
Besondere Vorsicht verdienen Mono Crown und Extended Lace Front. Starkes Ziehen oder Reiben an den fein gearbeiteten Bereichen kann die Montur unnötig beanspruchen.
Nach der Reinigung sollte Cool an der Luft trocknen. Heiße Föhne, Heizkörper oder andere starke Wärmequellen sind für dieses klassische Synthetikhaar nicht geeignet.
Ist die Perücke vollständig trocken, kann die Frisur vorsichtig mit den Fingern wieder ausgerichtet und aufgelockert werden.
Eine feste Waschregel nach einer bestimmten Anzahl von Tragetagen ist wenig sinnvoll. Der tatsächliche Reinigungsbedarf hängt unter anderem von Tragedauer, Schweiß, Umweltbedingungen und verwendeten Stylingprodukten ab.
Unsere ausführliche Anleitung finden Sie im Beitrag Perücken richtig pflegen – Anleitung für Kunsthaar und Echthaar.
Welche Reinigungsprodukte für synthetisches Zweithaar geeignet sind, erklären wir zusätzlich in unserem Ratgeber über das richtige Perücken-Shampoo.
Kurze Haarlänge – weniger Reibung an Kleidung
Ein praktischer Unterschied zwischen kurzen und langen Kunsthaarperücken ist die mechanische Beanspruchung der Haarfasern.
Die kurzen Partien der Cool liegen kaum dauerhaft auf Schultern oder Kleidung auf. Dadurch entsteht weniger Reibung durch Jacken, Schals und hohe Kragen als bei einer Langhaarfrisur.
Gerade synthetische Fasern können von diesem konstruktiven Vorteil profitieren, weil typische Reibungszonen im Nacken- und Schulterbereich deutlich kleiner ausfallen.
Das bedeutet nicht, dass Cool pflegefrei oder unbegrenzt haltbar wäre. Auch kurze Fasern werden durch Tragen, Styling und Reinigung beansprucht.
Wer jedoch bewusst eine pflegeleichtere Haarlänge sucht, sollte den geringeren Kontakt mit Kleidung als praktischen Unterschied gegenüber längeren Kunsthaarfrisuren berücksichtigen.
Cool richtig aufbewahren
Auch eine kurze Perücke sollte zwischen den Tragezeiten nicht einfach dauerhaft zusammengedrückt abgelegt werden.
Ein geeigneter Perückenständer kann bei regelmäßiger Nutzung sinnvoll sein. Die Montur kann darauf auslüften und die kurzen Haarpartien behalten ausreichend Raum.
Nach einer Reinigung sollte Cool vollständig trocknen können, bevor sie länger verstaut wird.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Extended Lace Front. Das feine Material sollte nicht geknickt oder zwischen anderen Gegenständen eingeklemmt werden.
Direkte Sonneneinstrahlung und starke Wärmequellen sollten ebenfalls vermieden werden.
Welche Aufbewahrungsmöglichkeiten sich für unterschiedliche Perücken eignen, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber Perücken richtig aufbewahren – Perückenständer im Vergleich.
Wenn Sie eine moderne Kurzhaarfrisur mit erweitertem Filmansatz suchen, finden Sie auf der Produktseite der Ellen Wille Cool Perücke die verfügbaren Farben und Bestellinformationen. Weitere Kurzhaar- und längere Styles bietet die Ellen's Changes Collection.
Fazit: Ellen Wille Cool verbindet kurze Synthetikfrisur mit Extended Lace Front
Die Ellen Wille Cool aus der Ellen's Changes Kollektion ist eine kurze Kunsthaarperücke mit einem klar definierten technischen Konzept.
Die Frisur verbindet kompakte Seiten mit etwas mehr Länge am Oberkopf und in der Front. Dadurch lässt sich der kurze Schnitt innerhalb seiner Grundform ruhiger oder stärker texturiert gestalten.
Das Mono Crown verfeinert gezielt den Wirbelbereich, während die Extended Lace Front zusätzliche Möglichkeiten entlang der vorderen Kontur bietet. Große Teile der restlichen Montur sind tressiert.
Das klassische Synthetikhaar hält seine vorgesehene Grundstruktur weitgehend bei und reduziert damit den täglichen Stylingaufwand. Gleichzeitig ist die Faser nicht für thermisches Umstyling vorgesehen.
Cool kann deshalb besonders interessant sein, wenn eine kurze, strukturierbare Frisur, ein verfeinerter Wirbel und eine erweiterte Frontkonstruktion gewünscht werden, ohne dass ein frei veränderbarer Mono-Scheitel oder eine vollständig handgeknüpfte Montur erforderlich ist.
Ob das Modell tatsächlich passt, entscheidet sich letztlich im Zusammenspiel aus Kopfgröße, gewünschtem Kurzhaarschnitt, Frontgestaltung, Haarmaterial, Farbe und persönlichen Stylinggewohnheiten. Genau diese Faktoren sollten bei einer fundierten Perückenberatung gemeinsam betrachtet werden.