Wenn mehr Haarfülle und längere Partien zusammenkommen sollen
Ein Haarteil muss nicht nur eine lichte Stelle verdecken. Je nach Größe und Haarlänge kann ein Topper gleichzeitig zusätzliche Dichte am Oberkopf schaffen und die vorhandene Frisur bis in die Längen hinein ergänzen. Genau für eine solche Aufgabe ist das Ellen Wille Dream Haarteil interessant.
Dream gehört zur Top Power Kollektion von Ellen Wille und besitzt eine etwa 15 × 14 cm große Basis. Mit Haarlängen von ungefähr 40 bis 45 cm gehört das Modell zu den längeren Toppern der Kollektion. Als Haarmaterial verwendet Ellen Wille High Heat Fiber – eine hitzeresistente Kunstfaser, deren Frisurenstruktur innerhalb der Herstellervorgaben thermisch verändert werden kann.
Damit unterscheidet sich Dream deutlich von sehr kleinen Haarergänzungen, die hauptsächlich einen schmalen Scheitelbereich ergänzen. Gleichzeitig ist die Basis wesentlich kompakter als bei großflächigen Haarteilen, die einen großen Teil des Oberkopfes und teilweise auch seitliche Bereiche erfassen.
Genau dieses Verhältnis von Monturgröße und Haarlänge macht Dream interessant – aber nicht automatisch für jede Haarsituation geeignet. Entscheidend ist, ob die 15 × 14 cm große Basis den Bereich mit verringerter Haardichte sinnvoll abdeckt und ob die langen Partien zur vorhandenen Frisur passen.
In diesem Ratgeber des Friseurbedarf24 Online Shop erklären wir deshalb, für welche Ausgangssituation Dream infrage kommen kann, welche Rolle High Heat Fiber spielt und worauf Sie bei Größe, Befestigung, Farbe, Styling und Pflege achten sollten.
Was ist das Ellen Wille Dream Haarteil?
Dream ist ein Oberkopf-Haarteil beziehungsweise Topper aus der Top Power Kollektion. Ein solcher Topper ersetzt nicht die gesamte Frisur wie eine vollständige Perücke. Stattdessen wird zusätzliches Haar gezielt in bestimmten Bereichen des Oberkopfes eingebracht und anschließend mit dem vorhandenen Eigenhaar verbunden.
Die aktuellen Herstellerangaben nennen für Dream folgende wesentliche Eigenschaften:
| Eigenschaft | Ellen Wille Dream |
|---|---|
| Kollektion | Top Power |
| Produkttyp | Haarteil / Topper |
| Haarmaterial | High Heat Fiber |
| Monturgröße | ca. 15 × 14 cm |
| Haarlänge | ca. 40–45 cm |
Die Basis besitzt damit eine mittlere Größe, während die Haarlänge ausgesprochen großzügig ausfällt. Dream kann deshalb nicht nur zusätzliche Haardichte im Bereich der Montur erzeugen. Die langen Haarpartien reichen weit über die Basis hinaus und werden Teil der gesamten Frisur.
Für ein überzeugendes Ergebnis müssen daher zwei Voraussetzungen gleichzeitig stimmen: Die Basis sollte zur Fläche mit verringerter Haardichte passen und die Haarlänge sollte sich sinnvoll mit dem vorhandenen Eigenhaar verbinden lassen.
Für welche Haarsituation kann Dream geeignet sein?
Ellen Wille ordnet Dream innerhalb der Top Power Kollektion den mittelgroßen Lösungen für schütterer werdendes Haar zu. Diese Einordnung ist für die Auswahl hilfreicher als eine pauschale Aussage wie „für dünnes Haar geeignet“.
Denn dünnes oder feiner werdendes Haar kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Bei manchen Menschen betrifft die verringerte Haardichte lediglich einen schmalen Scheitelbereich. Bei anderen wird ein größerer Teil des Oberkopfes sichtbar lichter.
Dream kann insbesondere interessant sein, wenn:
- der Scheitel und angrenzende Bereiche zusätzliche Haardichte benötigen,
- eine mittelgroße Fläche am Oberkopf ergänzt werden soll,
- außerhalb der Basis ausreichend Eigenhaar vorhanden ist,
- eine mittellange bis längere Frisur getragen wird,
- neben zusätzlicher Fülle am Oberkopf auch längere Haarpartien gewünscht werden,
- eine formbare Kunstfaser gegenüber Echthaar bevorzugt wird.
Ist lediglich eine sehr kleine Stelle betroffen, kann dagegen ein kompakterer Topper sinnvoller sein. Reicht die Haarverdünnung deutlich über die 15 × 14 cm große Basis hinaus, sollte eine größere Haarergänzung geprüft werden.
Die Herstellerkategorie ist deshalb eine gute Orientierung, ersetzt aber nicht die individuelle Beurteilung der eigenen Haarsituation.
15 × 14 cm Montur – warum die Basis wichtiger ist als die Haarlänge
Bei einem langen Haarteil wie Dream fällt der Blick zunächst auf die 40 bis 45 cm langen Haare. Für die eigentliche Abdeckung ist jedoch nicht die Haarlänge entscheidend, sondern die Größe der darunterliegenden Basis.
Dream besitzt eine Montur von ungefähr 15 × 14 cm. Diese Fläche bestimmt, welcher Bereich des Oberkopfes unmittelbar vom Haarteil erfasst wird.
Vor der Auswahl sollte deshalb möglichst genau festgestellt werden, wo die Haardichte tatsächlich reduziert ist. Dabei sollte nicht nur die am stärksten sichtbare lichte Stelle betrachtet werden. Auch angrenzende Bereiche mit bereits deutlich verringerter Haardichte gehören zur Beurteilung.
Die Ränder der Basis sollten möglichst nicht mitten in einem Bereich liegen, in dem das Eigenhaar bereits sehr schwach ist. Das ist insbesondere dann relevant, wenn die Befestigung des Haarteils vorhandenes Eigenhaar benötigt.
Gleichzeitig ist eine unnötig große Montur nicht automatisch besser. Sie würde mehr eigenes Haar überdecken als erforderlich.
Deshalb gilt bei Dream ebenso wie bei anderen Toppern: Die richtige Basisgröße richtet sich nach der Fläche, die tatsächlich ergänzt werden soll.
40 bis 45 cm Haarlänge – was bedeutet das für die eigene Frisur?
Mit ungefähr 40 bis 45 cm besitzt Dream deutlich längere Haarpartien als viele kompakte Oberkopf-Haarteile. Dadurch kann das Modell besonders interessant für mittellange und längere Frisuren sein.
Die zusätzliche Länge sollte jedoch nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist, wie sie sich mit dem Eigenhaar verbindet.
Bei ähnlich langem Eigenhaar können die Partien des Toppers gemeinsam mit den eigenen Längen frisiert werden. Dream ergänzt dann sowohl die Haardichte am Oberkopf als auch die Fülle innerhalb der Frisur.
Ist das Eigenhaar kürzer, kann ein professioneller Anpassungsschnitt erforderlich sein. Dabei werden die Partien des Toppers so angepasst, dass sie mit dem vorhandenen Haarschnitt harmonieren.
Bei deutlich längerem Eigenhaar kann Dream wiederum hauptsächlich für zusätzliche Dichte am Oberkopf und in den oberen Längen sorgen, während die Gesamtlänge weiterhin stärker vom eigenen Haar bestimmt wird.
Ein Anpassungsschnitt sollte möglichst vorgenommen werden, während Dream korrekt auf dem Kopf positioniert ist. Erst dann lässt sich zuverlässig beurteilen, wie Eigenhaar und Ergänzungshaar tatsächlich zusammenfallen.
Bei jedem Schnitt ist Zurückhaltung wichtig. Anders als Eigenhaar wächst das Haar eines Toppers nicht nach. Ein zu stark gekürzter Bereich lässt sich deshalb nicht rückgängig machen.
High Heat Fiber – warum Dream mehr Stylingfreiheit als klassisches Kunsthaar bietet
Ellen Wille führt Dream aktuell als High-Heat-Modell. High Heat Fiber ist eine hitzeresistente synthetische Haarfaser, die zusätzliche Möglichkeiten bei der Gestaltung der Haarstruktur bietet.
Im Unterschied zu klassischem Kunsthaar kann High Heat Fiber bei fachgerechter Anwendung mit geeigneten thermischen Stylingwerkzeugen umgeformt werden. Dadurch lassen sich beispielsweise glattere Partien, Wellen oder Locken gestalten.
Diese Eigenschaft ist bei einem Topper besonders interessant. Da Eigenhaar und Ergänzungshaar gleichzeitig sichtbar sind, sollten beide hinsichtlich ihrer Struktur möglichst harmonisch zusammenspielen.
Ist das Eigenhaar beispielsweise leicht gewellt, während der Topper deutlich glatter fällt, kann die formbare Faser zusätzliche Möglichkeiten für eine Angleichung bieten. Umgekehrt kann eine vorhandene Bewegung reduziert werden, wenn ein glatterer Gesamtlook gewünscht ist.
High Heat Fiber bleibt allerdings Kunsthaar. Hitzebeständigkeit bedeutet nicht, dass das Material wie natürliches Echthaar behandelt oder beliebig hohen Temperaturen ausgesetzt werden darf. Die konkreten Pflege- und Temperaturvorgaben des Herstellers sind deshalb immer zu beachten.
Wer noch zwischen den unterschiedlichen Haarmaterialien schwankt, findet in unserem Ratgeber Echthaar oder Kunsthaar – welche Perücke passt zu mir? eine ausführliche Gegenüberstellung.
Montur und Befestigung müssen zum vorhandenen Eigenhaar passen
Bei einem Topper entscheidet nicht nur die sichtbare Frisur über das Ergebnis. Mindestens ebenso wichtig ist die Konstruktion unter den Haaren.
Die Montur bestimmt, wo zusätzliche Haardichte entsteht, wie sich das Haar innerhalb des Oberkopfbereichs verhält und an welchen Stellen das Haarteil mit dem Eigenhaar verbunden werden kann.
Gerade bei feiner werdendem Haar sollte die Befestigung sorgfältig beurteilt werden. Clips benötigen ausreichend belastbares Eigenhaar. Sie sollten nicht lediglich möglichst fest geschlossen werden, denn unnötiger Zug auf bereits geschwächte Haarbereiche ist zu vermeiden.
Auch die Positionierung spielt eine wichtige Rolle. Wird Dream zu weit nach vorne, hinten oder seitlich gesetzt, verändert sich nicht nur die Abdeckung. Gleichzeitig verschieben sich die Übergänge zwischen Eigenhaar und Topper sowie die Bereiche, in denen die Befestigung erfolgt.
Ein Haarteil sollte deshalb zunächst in Ruhe positioniert und erst anschließend vollständig befestigt werden. Dabei lässt sich prüfen, ob die Basis den gewünschten Bereich erfasst und die langen Partien natürlich mit der vorhandenen Frisur zusammenfallen.
Welche unterschiedlichen Konstruktionen bei Perücken und Haarteilen eingesetzt werden, erklären wir ausführlich in unserem Beitrag über Perückenmonturen und ihre Unterschiede.
Weitere Informationen zur Befestigung finden Sie in unserem Ratgeber Toupet Clips – Haarteile und Perücken sicher befestigen.
Die richtige Farbe ist bei einem langen Topper besonders wichtig
Bei einer vollständigen Perücke bestimmt das Zweithaar praktisch die gesamte sichtbare Haarfarbe. Bei Dream bleibt dagegen das Eigenhaar Teil der fertigen Frisur.
Dadurch treffen Eigenhaar und High Heat Fiber nicht nur am Oberkopf, sondern aufgrund der langen Haarpartien auch über einen größeren Bereich der Längen aufeinander.
Die Farbauswahl sollte deshalb nicht ausschließlich anhand des Ansatzes erfolgen.
Berücksichtigen Sie insbesondere:
- die Grundfarbe des Eigenhaares,
- den Farbton im Übergangsbereich,
- warme oder kühle Nuancen,
- vorhandene Strähnen und Farbreflexe,
- Unterschiede zwischen Ansatz und Längen,
- hellere oder dunklere Spitzen.
Ellen Wille bietet Dream in unterschiedlichen Mix- und Rooted-Farben an. Bei Mix-Farben werden mehrere Farbtöne miteinander kombiniert. Die Bezeichnung Rooted weist auf eine dunkler gestaltete Ansatzwirkung hin.
Ein dunkler Ansatz ist allerdings nicht automatisch die bessere Wahl. Bei einem Topper muss die Farbe immer in Verbindung mit dem vorhandenen Eigenhaar beurteilt werden.
Auch Bildschirmdarstellungen sollten nur als Orientierung dienen. Licht, Kamera, Bildbearbeitung und Monitor können die tatsächliche Wirkung einer Haarfarbe verändern.
Was die unterschiedlichen Ellen-Wille-Farbbezeichnungen bedeuten, erklären wir ausführlich in unserem Beitrag über Farbangaben bei Perücken und Haarteilen.
Dream richtig stylen – Eigenhaar und Topper werden zu einer Frisur
Ein langer Topper sollte beim Styling nicht als separates Haarstück betrachtet werden. Das überzeugende Gesamtbild entsteht vielmehr dadurch, dass Eigenhaar und Ergänzungshaar gemeinsam frisiert werden.
Nach dem korrekten Aufsetzen können die längeren Partien von Dream vorsichtig mit dem vorhandenen Haar verbunden werden. Je nach Ausgangsfrisur lassen sich unterschiedliche Haarstrukturen gestalten.
Die High Heat Fiber erweitert diese Möglichkeiten. Innerhalb der Herstellervorgaben kann die Haarstruktur thermisch verändert werden. Dadurch lassen sich beispielsweise weichere Wellen gestalten oder einzelne Bereiche glatter ausarbeiten.
Besonders bei den 40 bis 45 cm langen Partien kann bereits eine leichte Veränderung der Struktur einen großen Einfluss darauf haben, wie gut sich Dream mit dem Eigenhaar verbindet.
Wichtig ist jedoch, thermisches Styling nicht unnötig häufig einzusetzen. Auch hitzeresistente Kunstfasern werden durch mechanische und thermische Beanspruchung belastet.
Die beste Frisur ist deshalb nicht zwangsläufig die aufwendigste. Häufig genügt eine leichte Anpassung von Fall und Struktur, damit Eigenhaar und Topper optisch als Einheit wahrgenommen werden.
Dream oder ein kleinerer Topper – welche Lösung passt besser?
Mit 15 × 14 cm gehört Dream weder zu den sehr kleinen noch zu den besonders großflächigen Haarteilen. Diese mittlere Dimensionierung ist ein wesentliches Merkmal des Modells.
| Haarsituation | Mögliche Orientierung |
|---|---|
| nur eine kleine Scheitel- oder Ponyzone benötigt zusätzliche Fülle | kleinerer Topper kann ausreichen |
| Scheitel und angrenzender Oberkopf werden sichtbar lichter | Dream kann mit 15 × 14 cm interessant sein |
| mittellange oder längere Frisur soll zusätzlich verdichtet werden | 40–45 cm Haarlänge von Dream kann vorteilhaft sein |
| größerer Teil des Oberkopfes benötigt Abdeckung | umfangreichere Basis prüfen |
| kaum ausreichend Eigenhaar für die Befestigung vorhanden | andere Befestigung oder umfassendere Haarersatzlösung prüfen |
Die Tabelle ist bewusst als Orientierung formuliert. Haarverlust lässt sich nicht allein anhand einer Produktkategorie beurteilen.
Ein kleiner Topper ist nicht grundsätzlich unauffälliger und ein größerer Topper nicht automatisch sicherer. Entscheidend ist, welche Montur den tatsächlichen Ergänzungsbereich sinnvoll erfasst.
Einen umfassenderen Überblick über unterschiedliche Möglichkeiten der Haarergänzung finden Sie in unserem Ratgeber zu Perücken, Haarersatz und Toppern.
High Heat Fiber richtig reinigen und pflegen
Die Pflege von Dream sollte auf hitzeresistentes synthetisches Zweithaar abgestimmt sein. Gewöhnliche Haarpflegeprodukte für natürliches Eigenhaar sind dafür nicht automatisch geeignet.
Vor der Reinigung sollten die langen Haarpartien vorsichtig entwirrt werden. Bei 40 bis 45 cm Haarlänge ist es besonders wichtig, in den Spitzen zu beginnen und sich schrittweise nach oben zu arbeiten. Dadurch lässt sich unnötiger Zug auf Haare und Montur vermeiden.
Bei der Reinigung sollte das Haarteil nicht kräftig gerieben, gerubbelt oder ausgewrungen werden. Die langen Partien können sich sonst leichter ineinander verschlingen.
Nach dem Waschen wird überschüssige Feuchtigkeit vorsichtig aufgenommen. Anschließend sollte Dream entsprechend den Pflegehinweisen für die Faser trocknen.
High Heat Fiber besitzt gegenüber klassischem Kunsthaar den Vorteil der thermischen Formbarkeit. Diese Eigenschaft sollte jedoch nicht mit unbegrenzter Hitzebeständigkeit verwechselt werden. Beim Styling sind die konkreten Temperatur- und Pflegevorgaben des Herstellers einzuhalten.
Unsere ausführliche Anleitung finden Sie im Beitrag Perücken und Haarteile richtig pflegen.
Welche Reinigungsprodukte für Zweithaar vorgesehen sind, erklären wir zusätzlich in unserem Ratgeber über das richtige Perücken-Shampoo.
Bei langen Haarteilen spielt die Aufbewahrung eine besondere Rolle
Je länger die Haarpartien eines Toppers sind, desto wichtiger wird eine sorgfältige Aufbewahrung. Werden die 40 bis 45 cm langen Haare zusammengedrückt oder ungeordnet abgelegt, können Reibung und Verfilzungen begünstigt werden.
Dream sollte deshalb zwischen den Tragezeiten so gelagert werden, dass Montur und Haar möglichst wenig mechanisch belastet werden.
Ein geeigneter Haarteil- oder Perückenständer kann dafür sinnvoll sein. Insbesondere nach der Reinigung unterstützt er eine freie Lagerung der langen Partien und eine gute Luftzirkulation.
Beim Transport sollte die Montur nicht stark geknickt werden. Gleichzeitig sollten die Längen möglichst geordnet liegen und nicht zwischen schweren Gegenständen zusammengedrückt werden.
Direkte Sonneneinstrahlung und starke Wärmequellen sind ebenfalls zu vermeiden.
Weitere Hinweise finden Sie in unserem Beitrag Perücken und Haarteile richtig aufbewahren.
Wann Dream möglicherweise nicht die richtige Wahl ist
Die Kombination aus mittlerer Basis und langen High-Heat-Haaren macht Dream vielseitig. Sie bedeutet jedoch nicht, dass das Modell für jede Form von Haarverdünnung geeignet ist.
Eine andere Lösung sollte insbesondere geprüft werden, wenn:
- nur ein sehr kleiner Bereich zusätzliche Haardichte benötigt,
- die Haarverdünnung deutlich über die 15 × 14 cm große Basis hinausgeht,
- nicht ausreichend belastbares Eigenhaar für eine geeignete Befestigung vorhanden ist,
- eine deutlich kürzere Frisur getragen wird und kein umfangreicher Anpassungsschnitt gewünscht ist,
- ausdrücklich Echthaar anstelle einer High-Heat-Kunstfaser gewünscht wird,
- der Haarverlust bereits so weit fortgeschritten ist, dass eine umfassendere Haarersatzlösung sinnvoller erscheint.
Gerade die lange Frisur kann auf Produktbildern sehr attraktiv wirken. Für die Auswahl eines Haarteils sollte jedoch immer zuerst die Montur und erst danach die sichtbare Frisur beurteilt werden.
Worauf Sie vor der Entscheidung für Ellen Wille Dream achten sollten
Dream verbindet eine mittelgroße Basis mit ungewöhnlich langen Haarpartien. Dadurch müssen bei der Auswahl mehrere Faktoren gleichzeitig stimmen.
Zunächst sollte die 15 × 14 cm große Montur mit dem Bereich verglichen werden, der zusätzliche Haardichte benötigt. Anschließend ist zu prüfen, wie sich die 40 bis 45 cm langen Partien mit Eigenhaarlänge und Haarschnitt verbinden lassen.
Auch Farbe und Haarstruktur sind wichtig. Bei einem Topper bleiben Eigenhaar und Ergänzungshaar gleichzeitig sichtbar. Unterschiede fallen deshalb stärker auf als bei einer vollständigen Perücke.
Vor der Auswahl sollten insbesondere folgende Punkte gemeinsam betrachtet werden:
- Größe und Lage des Bereichs mit verringerter Haardichte,
- Monturgröße von etwa 15 × 14 cm,
- Haarlänge von ungefähr 40 bis 45 cm,
- Eigenhaarlänge und vorhandener Haarschnitt,
- geeignete Befestigungsbereiche im Eigenhaar,
- Farbe und Farbverlauf,
- Struktur des vorhandenen Haares,
- gewünschte Stylingmöglichkeiten der High Heat Fiber,
- Pflegeaufwand eines längeren Toppers.
Erst wenn diese Faktoren zusammenpassen, lässt sich zuverlässig beurteilen, ob Dream für die individuelle Haarsituation die richtige Wahl ist.
Fazit: Ellen Wille Dream verbindet mittlere Abdeckung mit 40 bis 45 cm Haarlänge
Das Ellen Wille Dream Haarteil nimmt innerhalb der Top Power Kollektion eine interessante Position ein. Mit einer etwa 15 × 14 cm großen Basis bietet es eine mittelgroße Abdeckungsfläche am Oberkopf, während die 40 bis 45 cm langen Haarpartien deutlich über die Montur hinausreichen.
Damit kann Dream besonders interessant sein, wenn nicht nur zusätzliche Haardichte im Scheitel- und Oberkopfbereich gewünscht wird, sondern die Haarergänzung zugleich in eine mittellange oder längere Frisur integriert werden soll.
Die High Heat Fiber erweitert die Möglichkeiten bei der Anpassung der Haarstruktur. Dadurch lässt sich Dream innerhalb der Herstellervorgaben stärker an Eigenhaar und gewünschte Frisur angleichen als ein klassischer Kunsthaar-Topper.
Entscheidend bleibt jedoch die richtige Auswahl. Eine attraktive Haarlänge allein macht noch keinen passenden Topper. Monturgröße, tatsächliche Fläche der Haarverdünnung, Eigenhaar, Befestigung, Farbe und Haarstruktur müssen gemeinsam beurteilt werden.
Passt die 15 × 14 cm große Basis zur individuellen Haarsituation und harmonieren die langen Partien mit der vorhandenen Frisur, bietet Dream eine interessante Möglichkeit, zusätzliche Fülle am Oberkopf mit einer langen, flexibel gestaltbaren Haarergänzung zu verbinden – ohne die gesamte Frisur durch eine vollständige Perücke zu ersetzen.